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Gründung

Die Geschichte der Genossenschaft

Unsere Genossenschaft wurde im November 2000 von 28 Mieter:innen gegründet. Der namensgebende Platz liegt im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Im Alltag nennen wir uns heute einfach Ostseeplatz.

Als sich die städtische WIP Wohnungsbaugesellschaft Prenzlauer Berg mbH von der Wohnungsanlage am Ostseeplatz mit 277 Wohneinheiten trennen wollte, nahmen die Mieter:innen die Zukunft des Gebäudeensembles selbst in die Hand, gründeten unsere Genossenschaft und kauften die Häuser, in denen sie wohnten.
Sie sanierten und modernisierten sie umfassend auch mit Fördermitteln des Landes Berlins. Viele weitere Bewohner:innen wurden Mitglieder der Genossenschaft. Alle Mieter:innen behielten ihre Wohnungen zu bezahlbaren Preisen.

Kulturelle Vielfalt

In den folgenden Jahren erwarb unsere Genossenschaft weitere Häuser und machte ehemalige Mieter:innen von landeseigenen oder privaten Wohn- und Geschäftsgebäuden Wohnungen zu Miteigentümer:innen. Dabei ging es uns immer darum, die bunte Mischung zu erhalten – ganz gleich, ob erwerbstätig, freischaffend oder arbeitslos, jung oder alt oder unterschiedlicher Herkunft. Die kulturelle Vielfalt, die schließlich auch den Charme der Stadt ausmacht, sollte finanzkräftigen Investoren und der Gentrifizierung nicht zum Opfer fallen.

Die Entwicklung der Genossenschaft

Scrollen Sie mit dem Schieberegler oben rechts auf der Karte durch die Geschichte der Genossenschaft.

Bis heute ist unsere Genossenschaft auf rund 1.100 Mitglieder gewachsten. Davon wohnen rund 600 Mitglieder bei uns, die anderen Mitglieder stehen auf der Warteliste. Wenn wir Altbauten kaufen oder Neubauten errichten, nehmen wir projektorientiert weitere Mitglieder auf. Unabhängig davon können wir im Moment keine externen neuen Mitglieder aufnehmen.

Satzung

Unsere Satzung stellt sicher, dass die Genossenschaft langfristig nur zum Wohle der Mitglieder wirtschaftet. Als Zweck der Genossenschaft definiert sie die Förderung und Betreuung der Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Außerdem regelt sie die kooperative Zusammenarbeit der genossenschaftlichen Gremien.

Satzung